Moxa

Die Moxa-Therapie ist ein uraltes Heilverfahren aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Dabei wird brennendes Beifusskraut angewendet.

Wärmetherapie mit Artemisia vulgaris

Der Begriff «Moxa» leitet sich vom japanischen Wort «Mogusa» ab, das für eine Art von Artemisia verwendet wird. Der lateinische Name des Beifusskrautes, Artemisia vulgaris, ist von der griechischen Göttin Artemis inspiriert. Sie gilt als Schutzgöttin der Geburt sowie als Mondgöttin, die eng mit dem weiblichen Zyklus verbunden ist. In diesem Kontext wird sie als weibliche Schutzgöttin verehrt.

Das Kraut der Artimisa vulgaris wird zu einer Zigarre gestopft und entfaltet seine WIrkung durch Anzünden. Die entstehende Wärme wird gezielt an Akupunkturpunkten oder schmerzhaften Stellen angewendet.  Diese Methode kann sowohl lokal auf bestimmte Punkte als auch grossflächig über Gelenke eingesetzt werden, um Linderung und Entspannung zu fördern.

 

Anwendungsbereiche

  • Die Moxa-Therapie wird wärmend, trocknend, zerteilend und krampflösend
  • Menstruationsstörungen, Infertilität
  • Blähungen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Schwächezustände
  • Kopfschmerzen
  • Schleim in der Lunge, Husten, Infektionskrankheiten
  • Wirkt antiviral und antibakteriell bei chronischen Entzündungen
  • Bei Ödemen und Durchblutungsstörungen

Die Aufzählung ist nicht abschliessend

Moxa